Ein Bericht von Din Viesel

Die Abendländer waren zu Gast auf dem ersten Weihnachtsmarkt in Brebach, zumindest wurde mir gesagt, es wäre der erste Weihnachtsmarkt. Dort waren die neuen Freunde der Abendländer, der Musikverein Saarbrücken-Brebach 1983 e.V., tatkräftig am Werk und sorgten mit Pizza und Flammkuchen, aber auch anderen Leckereien und Getränke für das Wohl der Gäste.

Doch dann geschah es! Alles auf die Bäume, die Abendländer kommen!

Ich muss aber leider direkt anmerken, der Weihnachtsmarkt hat so seine Schwierigkeiten! Da wäre die Tatsache, selbst wenn man weiss wo er ist, man muss quasi ins Zelt fallen um zu wissen, um was es eigentlich geht.

Das Bild zeigt es deutlich. Ja, da steht ein Zelt. Ja, es ist beleuchtet, aber wenn man nicht direkt bis dorthin geht weiss man nicht, was da überhaupt passiert. Ich würde sagen, an der Stelle sollte nächstes Jahr nachgebessert werden.

Jetzt könnte ich eigentlich ja sagen, mir ist es egal, was die da machen. Ich war zum ersten Mal in Brebach auf einem Weihnachtsmarkt. Aber eben, ich war ja nicht grundlos dort, denn es waren ja die neuen Freunde, die man da besucht hat und dazu komme ich jetzt.

Aufgepasst!

Der Weihnachtsmarkt war klein, neu und nicht wirklich gut zu finden. Aber, er war was anderes! Man kennt ja Weihnachtsmärkte. Ein grosser Platz, überall Stände die entweder aus Zelten, oder Holzhütten bestehen, Leute die darin sind und ihre Produkte anbieten und je nach Wetterlage friert man sich den Hintern ab.

Brebach ist anders! Dort ist der Weihnachtsmarkt in einem Zelt. Gut, der Markt ist neu und die Zahl der Anbieter noch überschaubar. Aber ja und? Rechts und links war das Zelt mit käuflich zu erwerbenden Produkten gesäumt.

Sieht man jetzt hier auf dem Bild nicht so gut, aber dafür sieht man zwei Abendländer, die hier und da auf Bildern zu kurz kommen.

Was gab es denn da alles? Nun, Gebäck, sogar in vegan. Nicht zwingend meins, da ich nur dann Veganer, oder Vegetarier bin, wenn es kein Fleisch gibt, aber auch das bekam man hier. Dazu dann auch noch Waffeln, Pizza, Flammkuchen, Getränke, natürlich Glühwein und Kinderpunsch und einiges selbstgemachtes. Wie gesagt, die Auswahl war nicht riesig, aber schön zusammengestellt. Gekauft wurde auf jeden Fall und das ist ja schliesslich das Ziel der Geschichte.

Mir persönlich hat dann noch gefallen, hinter dem Zelt befand sich noch ein Zelt mit Bierzelt-Garnituren, wo man sich hinsetzen und aufwärmen konnte. Ein fetter Gasbrenner sorgte für Wärme, eine kleine Lichtshow mit Musik für Unterhaltung. Alles so, dass man sich auch noch problemlos unterhalten konnte und da das Zelt irgendwie von der Bundeswehr zu sein schien, kam auch ein bisschen M.A.S.H.-Feeling auf. Ob das ein anderer Markt auch von sich behaupten kann?

Aber gut. Da ist dann aber noch so eine Sache mit den Märkten. Ich für meinen Teil gehe dort hin, schaue mir alles mal an, esse vielleicht noch was und suche dann mein Heil in der Flucht. Man möge bedenken, bevor ich meine Frau kennengelernt habe, war ich nie wirklich auf einem Weihnachtsmarkt. Da ist es dann schon so eine Sache, wenn man es schafft mich auch dort zu halten.

Brebach kriegt das hin! Denn neben dem schon genannten, gab es dort noch etwas. Der Musikverein fing an vor dem Zelt aufzubauen und dann zu spielen!

Selbst verständlich wurden bekannte Weihnachtslieder gespielt, so wie man das auch erwarten konnte und es war toll! Ich hatte auf jeden Fall den Eindruck, es wurde vorher geprobt und geklappt hat dann auch alles. Zwar bin ich nicht so der grosse Musikexperte, aber grossartige Fehler hätte ich jetzt keine gehört. Da steckt also Arbeit drin!

Was mich dann ein bisschen traurig gemacht hat, wahrscheinlich hat der Trupp vor ähnlich viel Zuhörern gespielt, wie vorher bei den Proben.

So im Grossen und Ganzen war das so in etwa die Zahl der Zuhörer, auch wenn der vorne links so guckt, als will er gleich irgendwen fressen. Der könnte auch mal zum Frisör, hat aber eine coole Weste an!

Heisst das aber, die Jungs vom Musikverein haben umsonst gespielt? Aber niemals! Denn, die Abendländer waren ja da und wenn die was können, dann ist es Stimmung machen! Da wurde geschunkelt, ein bisschen getanzt und natürlich gab es nach jedem Stück auch Beifall!

Wobei ich aus meiner Sicht mal klar sagen muss, Freunde hin oder her, hätten die nur Schrott gespielt, hätte ich auch nicht geklatscht! Da soll man also nicht meinen, Freundschaftsbonus reicht. Bei mir ist dem auf jeden Fall nicht so!

So haben die Abendländer auch lautstark nach Zugaben gerufen, allerdings nicht nur die Abendländer und was kam dabei heraus? Selbst ich habe mein begrenztes Wissen eingesetzt und schön „Rudolf das rote Rentier“ mitgesungen! Passiert auch nicht oft!

Ich will jetzt nicht sagen, dass die Abendländer den Markt jetzt irgendwie besser gemacht haben. Ich weiss aber auch nicht, ob es darauf ankommt! Wo es wirklich drauf ankommt ist, zumindest in meinen Augen, wenn Freunde etwas auf die Beine stellen, dann zeigt man auch Präsenz! Dann unterstützt man seine Freunde eben so, wie man es kann! Ich glaube, da steht der Geist der Freundschaft hinter, man lässt niemanden alleine!

Auf jeden Fall, wenn ich ein Fazit bei der Sache ziehen müsste, erster Markt mit ein paar Startschwierigkeiten, aber das wird! Ich wette und hoffe, wenn nächstes Jahr erneut der Markt stattfinden wird, ist die Zahl der Besucher grösser! Ich würde es den Leuten auf jeden Fall wünschen und behaupte einfach mal, sie haben ihre Sache auch wirklich gut gemacht und meiner Meinung nach gehört das gewürdigt!

Hat das soweit geklappt? Nun, ich würde sagen ja, denn ansonsten wäre wohl kaum ein solches Bild entstanden!

Wenn das mal keine bunte Reihe ist! Ich finde das Bild auf jeden Fall grossartig, denn irgendwie zeigt es ja, man gehört schon irgendwie zusammen!

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