Selbstbeweihräucherung von Din Viesel

Die Abendländer waren einkaufen. Nicht für sich, oder ihre Liebsten, sondern für Menschen, die es sich nicht leisten können! Ergo, die kompletten Waren gingen an die katholische Pfarrei Sankt Martin, vertreten durch Pfarrer Holzapfel.

Ach ja, da hatte der Schwarz-Weisse-Partybus von Knappe Stefan echt was zu schleppen. Wobei eine Kiste ein bisschen leer war, oder waren es sogar zwei? Keine Ahnung. Die, die voll waren, hatten aber definitiv ihr Gewicht!

Da gab es dann wohl einen kleinen Organisationsfehler, denn Knappe Jasmin hat das Bild gemacht, während Anhängsel Din Viesel sich ins Bild gedrängt hat. Eine Schande!

Selbstbeweihräucherung?

Ach, ist wahrscheinlich fast keinem der Leser aufgefallen. Ja, ich habe da oben wirklich “Selbstbeweihräucherung” geschrieben. Warum?

Weil ich die Mentalität vieler Leser leider zu gut kenne. So ein Bericht wird gerne daher genommen um zu sagen:

Ach guck die Abendländer, wie sie wieder zeigen wollen wie toll sie sind!

Ja, ja, ich kenne euch! Genau deshalb habe ich bislang auch nichts geschrieben, was die Sache irgendwie entschärft hätte, denn dann hätte ich euch ja eures Spasses beraut. Dazu komme ich dann jetzt!

Abendländer Back in Action!

Ein Bericht von Din Viesel!

Einleitung: Siehe oben!

Natürlich habe ich nichts als die Wahrheit geschrieben, aber die Gründe, wie es zu der Aktion gekommen ist, die habe ich bislang verschwiegen. Die kommen jetzt, denn damit relativiert sich das mit dem: “Die halten sich ja für so toll!”

Da war ja die Sache mit der Hochzeit. Das war für die Abendländer eine Freude und eine Ehrensache und die Abendländer bekamen etwas zurück, was man mit Geld nicht aufwiegen kann. Freundschaft! Nicht nur zu einer Person, sondern zu einer ganzen Horde. Da muss man sich nur mal meine Berichte anschauen, wo da der Musikverein Brebach Erwähnung findet und man weiss Bescheid.

Aber! An diesem Tag gab es noch etwas. Die Hochzeitsgesellschaft hat gespendet und das nicht wenig. Ein Umstand, der erst gar nicht gerne von den Abendländern gesehen und auch eigentlich abgelehnt wurde. Die genauen Umstände, wie der Kassenwart dann doch überredet wurde, werde ich dann hier wegen Grenzwertigkeit dann doch lieber nicht nennen, doch das Resultat bleibt gleich. Die Abendländer bekamen eine Spende!

So, was macht man nun damit? Party! Ganz klar. Was man für diese Spende Whiskey und Essen bekommt, ja, Weihnachten ist gerettet!

Ach quatsch. Natürlich kommt ein Abendländer gar nicht auf eine solche Idee! Ein Abendländer macht so etwas aus der Spende!

Läuft, würde ich mal so behaupten! Was mit einer Bitte für eine Freude zur Hochzeit begann, endet in Nahrungsmittel für die, die es sich nicht wirklich leisten können! So soll das doch sein, oder nicht?

Von daher. Nichts da Selbstbeweihräucherung! Ja, die Abendländer haben diese Spende getätigt. Ermöglicht haben es aber so gesehen auch andere. Angefangen von der Person, die für die Erfüllung des Hochzeitswunschs an die Abendländer gedacht hat, über die Person, die zur Sammlung einer Spende für die Abendländer gerufen hat und die Person, die Edel-Knappe Saskia von dieser Hilfsaktion überhaupt erzählt hat. Es ist ein bisschen wie in der Raumfahrt. Man sieht eigentlich nur die Astronauten, obwohl da ein ganzer Berg anderer Menschen hinten dran steht, damit man die Astronauten überhaupt bewundern kann. Genauso ist es auch in dem Fall bei den Abendländern, nur bewundern muss man sie nicht. Alles Ehrensache!

Nicht immer läuft alles rund

Ich hoffe mal, dieser Teil bringt meinen guten Freund Knappe Stefan nicht zu sehr auf die Palme. Denn wie sollte es anders sein, wirklich reibungslos läuft es bei den Abendländern eigentlich nie. Ich würde da jetzt gerne auf ältere Berichte von mir verweisen, doch existieren die nicht mehr im Netz. Deshalb, glaubt mir das einfach.

Problem an der Sache war der Weiss-Schwarze-Partybus. Der neigte auf einmal dazu, irrational schnell warm zu werden und auszugehen. Die Hinfahrt hat noch so halbwegs, mit nur einem Zwischenstopp funktioniert, der Rückweg musste dann aber quasi kurz vor dem Endspurt abgebrochen werden.

Zur Rettung kam Ritter Kai, der Knappe Stefan auf seinem dunklen Pferd (wobei es von der Auslegung des Fahrzeugs ja eher ein Ackergaul ist) entführte, damit der Ersatz beschaffen und die restlichen Abendländer nach Hause bringen konnte.

Das wäre soweit nicht zwingend erwähnenswert gewesen, wäre nicht folgendes zustande gekommen:

Knappe Jasmin leidet unter dem Problem, hinten im Auto wird ihr gerne mal binnen Sekunden so übel, dass sie das Mittagessen über die Sitze verteilt. Um das zu verhindern durfte sie nach vorne. Knappe Stefan ebenfalls vorne, da der ja das Vehikel pilotierte.

Das bedeutet: Ritter Volker, Ritter Keule und Anhängsel Din Viesel auf der Rückbank. Ach ja, bei den Abendländern entwickeln sich in der Tat auch Katastrophen zu etwas komischem. In diesem Fall dazu!

Jetzt wissen wir dann auch, wie sich Öl-Sardinen so fühlen. Ganz schön beengt, aber dennoch irgendwie lustig. Wie man so philosophiert, wie sich welcher Körper bei einem Unfall durch welchen anderen Körper bohrt und ähnliches. Ja, die letzten paar Meter waren definitiv lustig!

Ich habe fertig!

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